Der Start verläuft durch
lichte Baumbestände, über Alpwiesen, Richtung Gasthaus
Oberberg. Von hier geht’s 100 Meter entlang der Strasse zum
ungefähr 15 Höhenmeter tiefer stehenden Alpgebäude, dann
hoch zum malerischen Baumkragen des Weidganges
Kaltenbrunnen, wo wir die Wanderrichtung gegen Osten
fortsetzen. Beim Alpstall spendet ein Brunnen kühles Wasser.
Bald kommen wir zur unbesiedelten und ruhigen Landschaft der
Rieter, mit seinen Magerwiesen, Blumen und Heuschobern, den
„Euschen“, von denen wir fast ein Dutzend antreffen werden.
Leicht steigend geht es durch „Busch und Wald“ zum Zopf,
Punkt 1330, wo am höchsten Punkt unserer Wanderung eine
Ruhebank zum Verweilen einlädt. Der Kaiserstock mit
seinen Vasallen, der Fronalpstock und seine Grasberge in der
Fortsetzung, gegen Westen der See, Der Pilatus und die
Rigiberge, diese grossartige Arena muss beachtet werden.
Es geht bergab zum Hinteren Oberberg Richtung Flüelenberg
mit seinen reizenden Geländeterassen und den verstreuten
Bauernhöfen. Beim „Bergli“, dem untersten Heimwesen folgen
wir links dem uralten Kirchweg durch den Linthiwald und
werfen einen Blick ins Muotatal. Das „Gruebeli“ ist ein
Unterstand für müde Wandersleute. Es ist unserem Tagesziel
und Start, der Talstation der Seilbahn, nicht mehr weit
entfernt, da der Turmglockenschlag der Kirche Illgau schon
zu hören ist.