19.10.2017 - Ein gutes Jahr für die Seilbahn Illgau-St. Karl

Die Luftseilbahn Illgau-St. Karl konnte ihre Frequenzen steigern. Dank des Reingewinnes von gut 9‘000 Franken ging der Verlustvortrag zurück.

Die Luftseilbahn Illgau-St. Karl befördert Schüler und bringt Wanderer an den Ausgangspunkt des beliebten Chäferliweges. Bild Guido Bürgler

Am 30. April 2017 war das 35. Geschäftsjahr der Luftseilbahn Illgau-Vorderoberberg AG zu Ende gegangen. Nun fand kürzlich im Restaurant Sigristenhaus die Generalversammlung statt. Die Bilanz sieht erfreulich aus: Total waren 15‘483 Personen transportiert worden. Das sind deutlich mehr als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre. „Die guten Frequenzen dürfen sicher auf Attraktionen wie den Spielplatz bei der Bergstation, den Chäferli- und Schlittelweg und die ‚Skisafari‘ zurückgeführt werden“, sagte VR-Präsident Hansruedi Hubli zu den 15 anwesenden Aktionären, die total 233 Stimmen vertraten. Alle traktandierten Geschäfte wurden gutgeheissen, so auch die Jahresrechnung, die mit einem Gewinn von 9‘077 Franken abschloss. Dank des Gewinnes ging der Verlustvortrag auf 108‘266 Franken zurück. Die zwei Hauptgründe für das positive Ergebnis sind die höheren Frequenzen und ein Gemeindebeitrag von 20‘000 Franken, der als Abgeltung für gemeinwirtschaftliche Leistungen ausgerichtet wurde. So waren im letzten Geschäftsjahr 1‘360 Schüler aus dem Gebiet Vorderoberberg mit dem Bähnli ins Dorf transportiert worden.

Talstation hat jetzt ein WC

VR-Präsident Hansruedi Hubli dankte der Gemeinde und den benachbarten Tourismusbetrieben für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit, sowie dem „Seiler“-Team für die stets freundliche Bedienung. „Ihr seid unsere beste Visitenkarte“, sagte er. Ein spezielles Dankeschön ging an Verwaltungsrat Urs Bürgler und den „Seiler“ Josef Bürgler (Sunnäschy). Sie hatten im Frühling in der Talstation ein WC installiert, womit ein altes Anliegen in Erfüllung ging. Zum Abschluss der GV bedankte sich Gemeinderat Iwan Bürgler beim Verwaltungsrat für dessen Bemühungen, das Bähnli zu erhalten. „Es erfüllt nicht nur als Transportmittel für die Schüler, sondern auch im Bereich Freizeit und Tourismus eine sehr wichtige Funktion“, sagte er.

Guido Bürgler

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