28.10.2019 - Rekordergebnis für Luftseilbahn Illgau-Vorderoberberg

Die Luftseilbahn Illgau Vorderoberberg AG transportierte im letzten Geschäftsjahr fast 23‘000 Personen. So viele waren es noch nie.

Skifahrer, Chäferliweg-Besucher und Schüler - im Bild mit Seilerin Rita Herger - brachten der Seilbahn Illgau-St. Karl Rekordfrequenzen. Bild: Guido Bürgler

„Im Geschäftsjahr 2018/2019 wurden mit der Luftseilbahn Illgau-St. Karl total 22‘933 Personen befördert. Das sind 28.2 Prozent mehr als im Vorjahr. Das neue Rekordergebnis freut uns ausserordentlich“, sagte Hansruedi Hubli kürzlich anlässlich der Generalversammlung der Luftseilbahn Illgau Vorderoberberg AG. Die GV fand im Restaurant Sigristenhaus statt. Das 37. Geschäftsjahr hatte vom 1. Mai 2018 bis zum 30. April 2019 gedauert. Die 17 anwesenden Aktionäre vertraten insgesamt 247 Aktienstimmen und genehmigten alle traktandierten Geschäfte einstimmig. Finanzchef Pius Bürgler erklärte, dass 12‘000 Franken Rückstellungen gebildet worden seien, um demnächst das Dach der Talstation renovieren zu können. So resultierte noch ein Reingewinn von 5000 Franken. Entsprechend sank der Verlustvortrag der AG und beträgt neu noch 103‘063 Franken.

Hohe Winterfrequenzen und beliebter Chäferliweg
Wie kam das gute Ergebnis zustande? Der Verwaltungsrat begründete es vor allem mit ausgezeichneten Winterfrequenzen und der steigenden Bekanntheit des Chäferliweges und dessen zwei attraktiven Spielplätzen. Nebst dem Chäferliweg im Sommer sind im Winter folgende Angebote sehr beliebt: die Skisafari von Illgau via Brünnelistock-Hochybrig nach Illgau zurück, der Schlittelweg St. Karl nach Illgau und der Winterwanderweg ab der Bergstation. Der Verwaltungsrat warnt aber in seinem Jahresbericht: „Einmal mehr muss festgehalten werden, dass der Betrieb sehr stark wetterabhängig ist.“ Seit Frühling 2018 wirkt Oski Betschart als neuer Betriebsleiter. Er koordiniert zum Beispiel die Einsätze der 18 in Teilzeit angestellten Seilerinnen und Seiler. VR-Präsident Hansruedi Hubli bedankte sich an der GV bei allen Angestellten, Aktionären, Vorstandsmitgliedern und insbesondere auch bei den benachbarten Tourismusbetrieben für die sehr gute Zusammenarbeit. Ein spezielles Dankeschön ging an die Gemeinde Illgau für ihren Beitrag von 20‘000 Franken als Abgeltung für gemeinwirtschaftliche Leistungen. In der Fragerunde bedauerte eine Aktionärin, dass es bei der Bergstation in St. Karl kein Restaurant habe, und somit keine Einkehrmöglichkeit bestehe. Zum Abschluss der GV bedankte sich Gemeinderat Thomas Betschart beim Verwaltungsrat für dessen grosses Engagement. „Die Bahn ist eine echte Bereicherung für unsere Gemeinde“, sagte er.

Guido Bürgler

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