Lisbeth Ulrich ist neue Seilbahn-Betriebsleiterin

Lisbeth Ulrich löste Marie Gwerder als Betriebsleiterin der Luftseilbahn Illgau-St. Karl ab. Das Geschäftsjahr der Luftseilbahn schloss mit einem Gewinn ab.

Von links: VR-Präsident Hansruedi Hubli mit der langjährigen Betriebsleiterin Marie Gwerder, mit Schulkindern und der neuen Betriebsleiterin Lisbeth Ulrich. Bild: Guido Bürgler

Am 30. April 2016 ging das 34. Geschäftsjahr der Luftseilbahn Illgau-Vorderoberberg AG zu Ende. Die Seilbahn Illgau-St. Karl wurde in der Wintersaison wegen Schneemangels weniger oft frequentiert als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre. „Positiv aufgefallen sind jedoch die Frühlings-, Sommer- und Herbstmonate. Die guten Frequenzen sind auf die Attraktivität des Spielplatzes bei der Bergstation und des Chäferliweges zurückzuführen“, sagte Verwaltungsratspräsident Hansruedi Hubli an der GV. Diese fand kürzlich im Restaurant Sigristenhaus statt. Die 16 teilnehmenden Aktionäre vertraten insgesamt 244 Aktienstimmen und genehmigten die Jahresrechnung, die mit einem Gewinn von 11‘896 Franken abschloss. Dieser kam vor allem aufgrund des Gemeindebeitrages zustande. Der Verlustsaldo ging auf 117‘343 Franken zurück. Die Bahn stand 4‘165 Mal in Betrieb, wobei total 12‘475 Personen befördert wurden (Vorjahr 17‘507 Personen).

 

Marie Gwerder war 20 Jahre lang Betriebsleiterin

Im letzten Sommer trat die stets freundliche Betriebsleiterin Marie Gwerder, Waldegg,  zurück. Sie war während 20 Jahren für die Bahn tätig und wurde für ihren grossen Einsatz gebührend geehrt. Als Nachfolgerin wählte der Verwaltungsrat Lisbeth Ulrich, Büel 12. An der GV wurden Heidi Heinzer, Thomas Betschart, Pius Bürgler und Urs Bürgler als Verwaltungsräte wiedergewählt. Ebenfalls bestätigt wurden VR-Präsident Hansruedi Hubli und Revisorin Gaby Mettler. Peter Rickenbacher trat hingegen zurück und wurde nach 13-jähriger Tätigkeit als Revisor mit Dank verabschiedet. Als Nachfolger wurde Roland Beeler gewählt.

 

Zwei von drei Haltestellen sind geschlossen

Die Seilbahn Illgau-St. Karl verfügt über drei Masten mit Ausstiegstelle. Die Haltestellen waren früher wichtig, hatten jedoch nach der Eröffnung der Vorderoberberg-Strasse ihre Bedeutung fast gänzlich verloren. Deswegen - und aus Sicherheitsgründen - hat nun der Verwaltungsrat beschlossen, die Haltestellen Moosbergli und Zimmerstalden zu schliessen. Im Müllersberg – auf halber Strecke - bleibt das Ein- und Aussteigen auch weiterhin möglich.

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