
Willkommen in Illgau
Aktuelles
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16 Mannschaften am 20. Hallenfussball-Turnier
In Illgau wurde am 1. Februar der 20. Ilge-Cup ausgetragen. Die Sieger heissen „Blitz-Boys“ (Kat. Schüler) und „Miär hoffid dr Römer chund au“ (Kat. Plausch).
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Guido Bürgler
Der Ilge-Cup ist ein wichtiger und beliebter Anlass auf dem Jahresprogramm des KTV Illgau. Am Sonntag, 1. Februar, war es wieder soweit. Fünf Schüler- und elf Plauschmannschaften nahmen teil. Mit grossem Einsatz wurde neun Stunden lang nonstop Hallenfussball gespielt. An den 36 Matches erzielten die 103 Teilnehmenden total 237 Tore. In der Festwirtschaft auf der Bühne verfolgten viele Besucherinnen und Besucher das spannende Turnier. Bei den Plauschmannschaften siegte das Team „Miär hoffid dr Römer chund au“. Die Jungs verwiesen die “Bödäli Gang” auf den Ehrenplatz. Im dritten Rang klassierte sich das Team “Dr Esel z vorus”. In der Schüler-Kategorie gewannen die Titelverteidiger – die “Blitz-Boys“ – vor dem „FC Illgau“ und dem Team „Smile”. Aber nicht nur die Sieger – sondern alle Mitwirkenden – durften dank grosszügiger Sponsoren einen schönen Naturalpreis nach Hause nehmen. Nach dem Absenden meinte OKP Nick Bürgler: „Wir durften ein äusserst faires und spannendes Turnier mit grossem Einsatz aller Teams erleben. Die tolle Stimmung in der Halle, die zahlreichen Zuschauer sowie der enorme Einsatz der vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer machten den Anlass zu einem vollen Erfolg. Besonders erfreulich ist, dass das Turnier reibungslos und ohne Verletzungen verlief.”
Rangliste
Kategorie Schüler:
1. Blitz-Boys. 2. FC Illgau. 3. Smile. 4. FC Katzen. 5. Gangster Gang.Kategorie Plausch:
1. Miär hoffid dr Römer chund au. 2. Bödäli Gang. 3. Dr Esel z vorus. 4. Rostfrei United. 5. Sport-Club-Onkes. 6. Team Schnauz. 7. Mauros Nasäwasser. 8. Chlepf Götter. 9. Hahn im Goal. 10. Nid i üsäs Huus. 11. The no names.Bildlegende
Die Kategoriensieger des 20. Ilge-Cups: Vorne das Team „Blitz-Boys“ (Schüler) und hinten „Miär hoffid dr Römer chund au“ (Plausch). Bild: Guido Bürgler -

Zahlreiche Fans genossen Ländlersunntig-Musik
Am 25. Januar fand der 16. Muotathaler Ländlersunntig statt. In den Restaurants Selgis, Alpenrösli und Post gings urchig zu und her.
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von Guido Bürgler
Das Hauptziel des Vereins Giigäbank ist die Förderung der Volkskultur in den Gemeinden Muotathal und Illgau. Der wichtigste Anlass des Jahresprogrammes ist die Organisation des Muotathaler Ländlersunntigs. Am letzten Sonntag war es wieder soweit: In den vollbesetzten Lokalen Selgis, Alpenrösli und Post genossen zahlreiche Ländlerfans schöne, gepflegte Ländlermusik. Insgesamt wirkten sechs Formationen mit. Pro Lokal traten zwischen 11.30 Uhr und 17.30 Uhr vier Formationen auf. Jede Formation unterhielt das Publikum je anderthalb Stunden lang mit viel Leidenschaft und grossem musikalischem Können. Die Palette der gespielten Komponisten war sehr breit und reichte von Alois Betschart (Pitschä Wysel), Franz Schmidig (Lunni) über Res Gwerder und Toni Bürgler bis zu Walter Grob. Besonders speziell war die «Bienenheimmusig» mit Alois Betschart an der Mundharmonika, Res Ulrich (Handorgel), Lukas Nauer (Schwyzerörgeli) und Franz Lagler (Kontrabass). Für beste Unterhaltung sorgten zudem das Handorgelduo Angela & Cécile mit Florin Schmidig am Bass, das Ländlertrio Blatter-Roth oder das Ländlertrio Täktig aus dem Bernbiet. Ebenfalls einen Hörgenuss boten das Akkordeonduo Baumann-Odermatt und das Schwyzerörgeliduo Andreas und Seebi Schibig (Sohn und Vater) mit dem «Giigäbank»-Präsident Toni Bürgler am Kontrabass. Die zahlreichen Ländlerfans spendeten viel Applaus. Sie liessen sich aber nicht nur musikalisch, sondern auch kulinarisch verwöhnen. Der nächste Ländlersunntig findet am 31. Januar 2027 statt.
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Auch das Schwyzerörgeldiuo Andreas und Seebi Schibig mit Toni Bürgler am Kontrabass erfreute das Publikum. Toni Bürgler (Ibach) ist der neue «Giigäbank»-Präsident und ein Sohn des bekannten Komponisten Toni Bürgler (Nühus-Toni, Illgau/Ibach). Bild: Guido Bürgler -

Die Illgauer Sennenkilbi findet statt
Am Güdelmontag wird in Illgau wieder eine traditionelle Sennenkilbi abgehalten. Dies wurde an der mit Humor gespickten Sennengemeinde beschlossen.
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Guido Bürgler / (gb)
Die Sennengemeinde ist die Generalversammlung der Sennengesellschaft Illgau. Diese fand am Sonntag, 11. Januar, im Übergangs-Restaurant Sigristenhaus-Hütte statt. Das wichtigste Traktandum an der heiteren Versammlung war die Frage, ob es heuer am Güdelmontag wieder eine Sennenkilbi geben solle oder nicht. Wie erwartet, wurde dem Antrag des Vorstandes sehr klar zugestimmt. Die Sennenkilbi-Stückli am Vormittag finden heuer ausnahmsweise auf dem Schulhausplatz statt, da der Kirchplatz wegen Bauarbeiten besetzt ist. Sennenpräsident Oski Betschart meinte zu den Versammelten: «Der Sennenvorstand kann zwar eine schöne Sennenkilbi organisieren, es braucht aber euch alle, damit es ein gelungenes Fest wird.»
Amüsante Protokolle
Die Rechnung schloss mit einem Gewinn von 831 Franken ab. Kassier Markus Arnold lobte die fleissigen Verkäuferinnen von Sennenbändeln an der Sennenkilbi. Das Protokoll der Sennengemeinde 2025 und das Protokoll der Sennenkilbi 2025 wurden von Sennenschreiber Franz Bürgler vorgelesen. Wie erwartet, konnten sich die Versammelten einmal mehr über viele lustig formulierte, humorvolle Aussagen amüsieren. Hier nur ein Beispiel: «Der Jodlerklub Illgau sang für uns zwei schöne Jodellieder und einen natürlichen Pro-Natura-Juuz.» Erich Bürgler wurde zum neuen Rechnungsprüfer gewählt. Oski Betschart (Sennenpräsident), Markus Arnold (Kassier) und Heiri Ulrich (Sennengrossvater) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Sieben Personen, die seit vielen Jahren aktiv an der Sennenkilbi mitwirken, erhielten einen «Ehrentitel». Zu neuen «Senntenbauern» wurden André Bürgler und Gilg Reichmuth gewählt. In den Kreis der «Sennenfreunde» wurden Pascal Betschart, Armin Bürgler, Erich Bürgler, Adrian Nauer und Noldi Reichmuth aufgenommen. Zum Abschluss der Sennengemeinde gab der Präsident unter anderem bekannt, dass Susi Schnüriger «Vermittlerin» von «Sännegwändli» ist. Sie hilft weiter, wenn «Sännäpäärli» selbst kein traditionelles Sennengewand zuhause haben.
Hinweis: Protokolle und weitere Infos unter sennenkilbi-illgau.chBildlegende
Der Sennenvorstand organisiert alljährlich die Illgauer Sennenkilbi. Von links: Sennenpräsident Oski Betschart mit Peter Heinzer, Franz Bürgler, Paul Betschart, Markus Arnold, Daniel Bürgler und Alois Bürgler. Auf dem Bild fehlt Heiri Ulrich. Bild: Guido Bürgler -

44 Musikantinnen und Musikanten an Sigristenhaus-Stubete
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Guido Bürgler
Die 38. Sigristenhaus-Stubete vom Stefanstag-Abend in Illgau war sehr gut besucht. Insgesamt 44 Musikantinnen und Musikanten erfreuten das zahlreiche Publikum. Infolge Bauarbeiten am Sigristenhaus fand der traditionelle Anlass im Übergangs-Restaurant Sigristenhaus-Hütte statt. Im Bild das junge Ländlertrio Betschart-Herger: von links: Cyrill Betschart, Tobias Betschart und Benjamin Herger.
Bild: Guido Bürgler
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Der Sigristenhaus-Neubau nimmt Gestalt an
In Illgau wird fleissig am neuen Restaurant Sigristenhaus gebaut. Ab Mitte Januar wird aufgerichtet. Am 21. November 2026 ist die Eröffnung geplant.
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Guido Bürgler
Seit Ende März laufen in Illgau die Bauarbeiten für das neue Restaurant Sigristenhaus. Die Lage der engen Baustelle zwischen Bettbach, Kirche und Dorfstrasse ist eine grosse logistische Herausforderung. «Nach dem Bauprogramm sind wird momentan drei Wochen in Verzug, sind aber zuversichtlich, dass wir den Rückstand nächstes Jahr aufholen können», sagte Othmar Reichmuth kürzlich. Reichmuth ist Verwaltungsratspräsident der Sigristenhaus AG, der Eigentümerin des einzigen Dorfrestaurants.
Saal mit 100 Plätzen
Was wird konkret gebaut? Das alte, ursprüngliche Sigristenhaus mit Baujahr 1774 bleibt unverändert erhalten. Es wird sanft renoviert. In der alten Sigristenhaus-Stube befindet sich in Zukunft das Tagesrestaurant. Neu gebaut werden die beiden Trakte rechts und links des alten Gebäudes. Das neue Sigristenhaus wird unter anderem folgende Räume aufweisen: Einen Saal mit hundert Plätzen, eine Loggia mit 36 Plätzen, einen Mehrzweckraum mit 30 Plätzen (Erdgeschoss), zwei kleine Wohnungen und vier Hotelzimmer. Das ganze Gebäude wird behindertengerecht ausgebaut – inklusive Lift. «Es ist unser Ziel, den Charme des alten Sigristenhauses auch im neuen Teil sichtbar zu machen», erklärte Othmar Reichmuth. Und er sagte, dass die Baumeisterarbeiten (Betonierung) bis Mitte Januar abgeschlossen sein werden, falls das Wetter mitspiele. Anschliessend folgen die Holzbauarbeiten (Aufrichte). Ab Februar folgt der Innenausbau. Am 21. November 2026 ist die Eröffnung geplant. Und was sagt Othmar Reichmuth zum Baufortschritt? «Es läuft gut. Das Projekt überzeugt. Der schöne und praktisch eingerichtete Gastrobetrieb wird unserer Bevölkerung wieder viele Jahre als beliebter Treffpunkt und Dorfzentrum dienen können. Der grosse Saal bietet viele Möglichkeiten zur Nutzung für Vereine, Firmen und Private.»
Sennenkilbi-Stückli auf dem Schulhausplatz
Da mitten auf dem Kirchplatz ein Baukran steht, ist derzeit der Zugang zur Kirche, zum Friedhof und zur Lichtkapelle eingeschränkt. Die Sennenkilbi-Stückli finden am nächsten Güdelmontag nicht auf dem Kirchplatz statt, sondern auf dem Schulhausplatz. Der Verwaltungsrat der Sigristenhaus AG bedankt sich bei der Bevölkerung fürs Verständnis.
Im Gespräch mit allfälligen Pächtern
Der Betrieb im Übergangs-Restaurant Sigristenhaus-Hütte läuft dank dem engagierten Team unter der Leitung von Trudi Rickenbacher bestens. Eine zentrale Frage ist, wer dereinst den Gastrobetrieb Sigristenhaus führen wird. «Wir sind aktuell mit mehreren Interessenten im Gespräch. Im Januar wird der Verwaltungsrat weitere Gespräche führen und entscheiden. Wir sind zuversichtlich, dass wir neue Pächter finden werden», so Reichmuth.
Innerhalb Kostenvoranschlag
«Wir können heute sagen, dass wir den Kostenvoranschlag mit Baukosten in der Höhe von 5.425 Millionen werden einhalten können. Dies ist aber nur dank kostenbewusstem Handeln möglich», sagte Othmar Reichmuth. Wir sind nach wie vor auf neue finanzielle Mittel angewiesen und dankbar, wenns noch weitere Aktienzeichnungen und Spenden gibt.» Das Aktienkapital konnte von 1.26 auf über 1.4 Mio. erhöht werden. Die Gemeinde hält mit 1.02 Mio. die Aktienmehrheit.Bildlegende
Das neue Sigristenhaus von der Nordseite her gesehen. Das Baugelände ist schwierig, denn es liegt direkt an der Bettbachschlucht. -

Urchige Stubätä mit viel Toni-Bürgler-Musik im „Nühus“ ob Illgau
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Text: Guido Bürgler / Bild: zVg
Der Name täuscht, denn das „Nühus“ oberhalb Illgau ist kein neues, sondern ein sehr altes Bauernhaus, erbaut im Jahr 1769. Dort kam am 14. November 1935 Toni Bürgler zur Welt. Niemand ahnte damals, dass das Büblein dereinst ein bekannter Ländlermusikant und Komponist werden würde. 65 Kompositionen tragen den Namen von Toni Bürgler – vielen bekannt als „Nühus-Toni“. Seine Tänze sind sehr lüpfig und tänzig, man denke zum Beispiel an „Gyrs Wunsch“ oder „Illgauer-Sännächilbi“. Toni verstarb 2022. Er war Mitglied des legendären Trio Bürgler und gilt als Begründer des Illgauer-Stils, der mittlerweile in der ganzen Deutschschweiz bekannt und beliebt ist.
Nun fand genau 90 Jahre nach Toni-Bürglers Geburt im Nühus eine inoffizielle Stubätä statt. In dieser ganz speziellen Atmosphäre dieser alten niederen Stube, wo es noch „Vorfenster“ hat. Die Idee dazu hatte Eliane Schürpf-Bürgler, die „Huserenberg“-Wirtin in Rickenbach. Sie ist eine Grossnichte von Nühus-Toni und ebenfalls im Nühus aufgewachsen. Sie hört sehr gerne Ländlermusik, spielt selber Handorgel und engagiert jeweils über den Winter zweimal pro Monat (mittwochs) eine Ländlerkapelle im Huserenberg. Der Einladung von Eliane folgten 30 Musikantinnen und Musikanten, die bekannt sind, dass sie oft und gerne Toni-Bürgler-Kompositionen zum Besten geben. Durch den wunderschönen, unvergesslichen Abend führte Röbi Kessler, ein Schwiegersohn von Toni Bürgler. Einen speziellen Willkommgruss richtete er an Toni Bürglers Frau Margrit.
Die Stubätä eröffneten jene drei Formationen, in denen Toni Bürgler noch selber mitgewirkt hatte. Namentlich sind dies die Kapelle Illgauergruess, die Formation Gebrüder Müller (in etwas abgeänderter Besetzung) sowie die Huusmusig Bürgler, die auch das von Toni Bürgler erfundene Flaschenklavier wunderschön zum Besten gab. Röbi Kessler würzte seine Ansagen mit interessanten und amüsanten Anekdoten aus dem Leben von Toni Bürgler, der mit seiner Familie in Ibach lebte, und der es gerne lustig und gemütlich hatte. Zum Abschluss der Stubätä wurden in einer Grossformation mehrere Toni-Bürgler-Kompositionen wunderschön interpretiert, so zum Beispiel der Glückwunsch-Marsch oder „Zenis Freud“. Eliane Schürpf zeigte sich nach dem Anlass hocherfreut: „In dieser ehrwürdigen, alten Stube, die seit Tonis Geburt unverändert erhalten geblieben ist, wurde mit grosser Leidenschaft musiziert. Alles in frohem Gedenken an ‚Nühus-Toni‘, dessen Musik immer wieder von Neuem die Herzen berührt.“
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Die von Toni Bürgler 1970 mitgegründete Kapelle Illgauergruess anlässlich der Nühus-Toni-Stubätä. Von links: Toni Bürgler jun., Walter Rickenbacher, Sebi Heinzer und Christian Rickenbacher. Bild: zVg
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Tanzkurs
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Organisiert durch den Trachtenverein Illgau
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Vortrag Säure-Basen
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