Aktuelles

  • Wirtsleute fürs «Sigristenhaus» gesucht

    An der Generalversammlung der Sigristenhaus AG, Illgau, wurde der gesamte Verwaltungsrat bestätigt. Eine grosse Herausforderung bleibt die Suche nach neuen Wirtsleuten fürs Restaurant Sigristenhaus.

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    Guido Bürgler

    «Das Geschäftsjahr 2025 war sehr ereignisreich», erklärte Verwaltungsratspräsident Othmar Reichmuth an der 12. Generalversammlung der Sigristenhaus AG. Diese fand am Freitag im Übergangsrestaurant Sigristenhaus-Hütte in Illgau statt. 38 Aktionärinnen und Aktionäre nahmen teil. Sie vertraten 5483 Aktienstimmen.

    Bau ist zeitlich und kostenmässig auf Kurs

    Am 8. März 2025 war Austrinket im legendären Restaurant Sigristenhaus, anschliessend folgte das Zügeln ins Übergangsrestaurant Sigristenhaus-Hütte. Ende März wurde mit dem Abbruch der zwei Nebengebäude gestartet – dem Posthaus und dem Dörflihaus. Derzeit läuft der Innenausbau auf Hochtouren. Die Baukosten befinden sich innerhalb des Kostenvoranschlages. «Wir sind zuversichtlich, dass die Neueröffnung – wie angekündigt – am 21. November 2026 stattfinden kann», erklärte Othmar Reichmuth. «Eine grosse Erleichterung wird eintreffen, wenn geeignete, motivierte Wirtsleute gefunden sind. Derzeit laufen Inserate auf verschiedenen Plattformen, und wir freuen uns auf Hinweise aus der Bevölkerung.»

    Sigristenhaus-Hütte mit Defizit

    «Bei der Führung der Sigristenhaus-Hütte hat das siebenköpfige Team unter der Leitung von Trudi Rickenbacher bravouröse Arbeit geleistet», schreibt der Verwaltungsrat in seinem Geschäftsbericht 2025. Finanziell resultierte ein Verlust in der Höhe von 38‘442 Franken. Das sei zwar nicht erfreulich, aber aufgrund der eingeschränkten Möglichkeiten zu erwarten gewesen, heisst es weiter. «Für den Verwaltungsrat besteht das Hauptziel des Übergangsrestaurants nämlich darin, während der Bauzeit der Bevölkerung und den Tagestouristen im Dorf ein Grund-Gastro-Angebot anbieten zu können. Viele Rückmeldungen zeigen, dass dies sehr geschätzt wird.»

    Alle Geschäfte genehmigt

    Die Jahresrechnung und alle weiteren traktandierten Geschäfte wurden einstimmig genehmigt. Die Rechnung wies Ende 2025 folgende Kennzahlen auf: Die Bilanzsumme hat sich um 1.4 Mio. Franken auf total 2.76 Mio. Franken erhöht, was dem Investitionsstand in den Neubau entspricht. Der erzielte Umsatz beläuft sich auf 343’822 Franken. Der Rückgang um rund 76’000 Franken erklärt sich mit den reduzierten Angebotsmöglichkeiten und dem Fehlen der Hotellerie im Übergangsrestaurant. Der Aufwand beträgt 382’265 Franken. Bei den Betriebskosten konnten Einsparungen von rund 45’000 Franken gemacht werden. Mit der notwendigen Abschreibung der Sigristenhaus-Hütte resultiert aber ein Verlust in der Höhe von 38’442 Franken. Die Aktionärinnen und Aktionäre beschlossen, diesen Betrag dem Verlustvortrag zuzuweisen, welcher neu 122‘618 Franken beträgt. Im Verwaltungsrat gab es keine Wechsel. Alle neun Mitglieder wurden einstimmig wiedergewählt. Namentlich sind dies: Othmar Reichmuth, VR-Präsident, Nadia Betschart, Sandra Betschart, Markus Bürgler, Fredy Heinzer, Andreas Herger, Hansruedi Hubli, Peter Rickenbacher und Daniel Schelbert.

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    Trotz viel Arbeit blicken die Verwaltungsrätinnen und Verwaltungsräte der Sigristenhaus AG, Illgau, positiv in die Zukunft. Von links: Markus Bürgler, Fredy Heinzer, Daniel Schelbert, Nadia Betschart, Geschäftsführerin Trudy Rickenbacher, VR-Präsident Othmar Reichmuth, Sandra Betschart, Hansruedi Hubli, Peter Rickenbacher und Andy Herger. Bild: Guido Bürgler

  • Zwei Seilbahnen prägten die Entwicklung von Illgau

    Elia Bürgler untersuchte in seiner Maturaarbeit die Entwicklung der Gemeinde Illgau zwischen 1945 und 1960. Der Bau von zwei Luftseilbahnen hatte positive Folgen.

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    Text und Bild: Guido Bürgler

    Die Erschliessung der Berggemeinde Illgau war lange eine grosse Herausforderung. Heute verbindet eine Luftseilbahn das Dorf mit dem Tal und eine mit dem Naherholungsgebiet St. Karl. Besonders die Luftseilbahn Illgau–Ried ist bis heute von zentraler Bedeutung: Sie gehört zum kantonalen öffentlichen Verkehr und sorgt dafür, dass Illgau trotz fehlender Busverbindung zuverlässig erreichbar bleibt. Mit dieser besonderen Situation befasste sich der 19-jährige Illgauer Elia Bürgler in seiner Maturaarbeit. Der Kantonsschüler untersuchte die Erschliessung der Gemeinde zwischen 1945 und 1960 und zeigte auf, welche enorme Bedeutung der Bau der beiden Seilbahnen für das Dorf hatte.

    Seit 1953 wintersicherer Zugang dank Seilbahn

    Während Jahrhunderten war der Fluhweg vom Dorf hinunter ins Ried die einzige Verbindung zur Aussenwelt. Erst 1911 wurde eine Strasse nach Illgau gebaut. Doch jeweils im Winter blieb diese wegen Lawinengefahr gesperrt. Eine ganzjährige Verkehrsverbindung existierte damals noch nicht. Erst der Tunnelbau im Jahr 1974 machte die Strasse wintersicher. Aber bereits in den 1950er Jahren suchte die Bevölkerung nach neuen Lösungen. Innerhalb von nur drei Jahren entstanden die beiden Luftseilbahnen Illgau–Ried und Illgau–St. Karl. Besonders die Bahn ins Ried entwickelte sich zu einem eigentlichen Meilenstein der Dorfgeschichte. Mit ihrer Inbetriebnahme im Jahr 1953 war das Bergdorf erstmals auch während der Wintermonate sicher erreichbar.

    Drohende Abwanderung blieb aus

    In seiner Arbeit beschreibt Elia Bürgler, wie wichtig diese neue Verbindung für die Entwicklung der Gemeinde war. Viele Einwohner konnten dank der Bahn weiterhin in Illgau wohnen, obwohl sie auswärts arbeiteten. Die drohende Abwanderung blieb aus. Auch die Landwirtschaft und das Gewerbe profitierten von den verbesserten Transportmöglichkeiten. Zudem wurde die medizinische Versorgung der Bevölkerung deutlich erleichtert.

    Genossenschafter hafteten persönlich

    Der Bau und Betrieb der Seilbahn Illgau-Ried wurde durch die Gründung einer Genossenschaft sichergestellt. «Das ist ein spannender Punkt, der mich besonders beeindruckte», schreibt der junge Illgauer in seiner Maturaarbeit. «Denn die Genossenschafter hafteten persönlich und setzten ihr ganzes Hab und Gut aufs Spiel. Sie handelten voller Überzeugung, dass die neue Seilbahn die Lebensbedingungen der Einwohnerinnen und Einwohner verbessern wird. Sie besassen einen starken Willen und machten Nägel mit Köpfen.» Auch heute ist die Bahn aus dem Alltag vieler Illgauerinnen und Illgauer nicht wegzudenken. Dank Jeton-Betrieb kann sie – ausser bei starkem Föhn – rund um die Uhr benutzt werden. Sie verbindet das Dorf mit den Busanschlüssen Richtung Muotathal und Schwyz und bietet somit einen sehr guten Anschluss ans ÖV-Netz.

    Auch Elia Bürgler benützte die Seilbahn häufig

    Für Elia Bürgler gehörte die Fahrt mit der Seilbahn jahrelang zu seinem persönlichen Alltag. Während seiner Zeit in der Talentklasse der MPS-Schwyz fuhr er bis zu zehnmal pro Woche mit der Bahn ins Tal und wieder zurück. Nun besucht er die Kantonsschule Kollegium Schwyz mit Schwerpunkt Wirtschaft und Recht und absolviert momentan die Maturaprüfungen. In der Freizeit spielt er mit grosser Leidenschaft Fussball in der ersten

    Mannschaft des FC Brunnen, die kürzlich den Cupsieg des Innerschweizerischen Fussballverbandes erkämpfte. Nach der Matura absolviert Elia Bürgler das Militär als Durchdiener in Airolo. Danach möchte er Medizin studieren und bereitet sich momentan für den Eignungstest für das Medizinstudium vor. Seine Maturaarbeit zeigt eindrücklich, wie sehr technische Pionierleistungen die Entwicklung einer Berggemeinde prägen können. Heutzutage ist die wichtigste Lebensader nach Illgau zwar die Gemeindestrasse Grünenwald-Illgau. Doch gerade für Jugendliche und ältere Leute spielt die Seilbahn Illgau-Ried noch heute eine grosse Rolle.

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    Elia Bürgler untersuchte in seiner Maturaarbeit die Entwicklung der Gemeinde Illgau zwischen 1945 und 1960. Der Bau von zwei Luftseilbahnen prägte diese Zeit. Bild: Guido Bürgler

  • Neues Notenheft von Franz Föhn präsentiert

    Auf dem Jahresprogramm des Vereins Giigäbank stehen mehrere spannende Musikanlässe. So ist zum Beispiel ein Konzert mit der Akkordeonistin Andrea Ulrich geplant.

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    Guido Bürgler

    Der Verein Giigäbank fördert in den Gemeinden Muotathal und Illgau die Volkskultur. Der spezielle Name steht für etwas, das in der Ländlerszene gut bekannt ist, den «Giigäbank». Es handelt sich um eine kleine mobile Bühne, worauf die Ländlermusikanten aufspielen.

    17 Tänze von Franz Föhn auf Noten

    Am letzten Mittwoch fand im Event-Stall des Restaurants Husky-Lodge die 15. GV statt. 60 Personen nahmen teil. Mit sichtlicher Freude wurde das neueste, 13. «Giigäbank»-Notenheft vorgestellt. Darin sind 17 Kompositionen des pensionierten «Alpenrösli»-Wirtes und bekannten Muotathaler Akkordeonisten Franz Föhn festgehalten. Das Notenheft enthält auch ein interessantes Porträt über den Komponisten. Am Notenheft haben vor allem die Vorstandsmitglieder Jolanda Schmidig, Erich Bürgler und Peter Betschart mitgearbeitet. Nach der Vorstellung des Heftes interpretierten Franz Föhn, Franz Schmidig und Hermann Hediger vier Titel live, darunter den «Muota»-Fox oder den Ländler «Im Alpenrösli».

    Konzert mit «Bodäständix» geplant

    Präsident Toni Bürgler erwähnte in seinem Jahresbericht den gut gelungenen Fredy-Zwimpfer-Abend oder auch den Ländlersunntig von Ende Januar 2026. Auf dem neuen Jahresprogramm stehen drei neue spannende Volksmusik-Anlässe. So gibt am 25. September die bekannte Schwyzer Akkordeonistin Andrea Ulrich ein Konzert in der St. Josefshalle (Theaterhalle) in Muotathal. Im gleichen Saal – in gemütlichem Ambiente und bei guter Akustik – folgt am 20. Dezember ein Konzert mit der jungen Top-Formation «Bodäständix». Zehn junge, sehr vielseitige Ländlermusikantinnen und -musikanten aus der Region werden Kompositionen namhafter Ländlermusik-Koryphäen stilecht interpretieren. Fest eingeplant ist bereits auch der 17. Muotathaler Ländlersunntig. Er geht am 31. Januar 2027 über die Bühne. Sechs Formationen geben – verteilt auf die Restaurants Selgis, Alpenrösli und Post – urchige bis konzertante Ländlermusik zum Besten.

    Josef Heinzer neu im Vorstand

    Die Jahresrechnung wurde aufgrund eines Vorstandbeschlusses erstmals am 30. April abgeschlossen statt am 31. Dezember. Die entsprechende Statutenänderung gelangt an der nächsten GV zur Abstimmung.  Die Rechnung schloss mit einem Verlust ab, der aber gut verkraftbar ist. Gemäss Auskunft von Kassierin Margrit Brand zählt der Verein Giigäbank aktuell 230 Mitglieder. Die Vorstandsmitglieder Friedel Herger und Peter Betschart sowie Rechnungsprüfer Harry Kälin wurden im Amt bestätigt. Hingegen trat Guido Bürgler nach zwölfjähriger Vorstandstätigkeit zurück. Er wurde mit dankbaren Worten und einem Präsent verabschiedet. Zum Nachfolger wurde einstimmig Josef Heinzer («Tauisberg-Sebi», Illgau) gewählt. An der GV wurde bekannt, dass die beiden Giigäbank-Archiv-Bestände in Muotathal und Illgau  weitergewachsen sind. «Wer also zuhause alte volkstümliche Langspielplatten, Tonbandaufnahmen oder Filmmaterial aus Muotathal-Illgau hat, kann sich jederzeit beim Verein Giigäbank melden», sagte Präsident Toni Bürgler. Die Giigäbank-GV war – wie immer – auch ein geselliger Anlass. Vor der GV – am Apéro – sorgte die legendäre «Sunnämusig» nochmals für einen Hörgenuss. Nach der GV unterhielt die junge Ländlerformation Bödelergruess die «Giigäbänkler» bestens mit lüpfigen Klängen.

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    Das neue «Giigäbank»-Notenheft enthält 17 Kompositionen von Franz Föhn (links). An der Realisierung des Heftes haben Erich Bürgler (rechts), Jolanda Schmidig (hinten) und Peter Betschart (fehlt auf Bild) mitgewirkt. Bild: Guido Bürgler

  • Am Volksliederabend wurde begeistert gesungen

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    Unter dem Motto «des Lebens Sonnenschein ist Singen und Fröhlichsein», fand an Pfingsten in Illgau der 48. Volksliederabend statt. 65 Personen sangen in der Sigristenhaus-Hütte mit Freude und Begeisterung alte Volkslieder wie «Amara» oder das «Floh-Lied». Zwischendurch ertönten Naturjüüzli und Ländlerklänge. Durchs Programm führte Konrad Bürgler (vorne links), während für die instrumentale Begleitung das bekannte Handorgelduo Rickenbacher-Heinzer sorgte.

    Text und Bild: Guido Bürgler

  • Stellenausschreibung Fahrer/in Winterdienst (pflügen, fräsen)

  • Ausschreibung Schneeräumungsarbeiten Vorderoberberg

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  • 1. Januar – 31. Dezember 2026

    Gemeinde-Agenda 2026

  • 11. Juni 2026

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  • 13. Juni 2026

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    FGI Weiblichkeit stärken

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    Organisiert durch die Frauengemeinschaft Illgau

  • 14. Juni 2026

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  • 14. Juni 2026

    Herz-Jesu-Kapelle Hinteroberberg

    GD in der Herz-Jesu-Kapelle

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    Organisiert durch die Pfarrei Illgau

  • 20. Juni 2026

    FGI Tagesausflug nach Huttwil

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    Organisiert durch die Frauengemeinschaft Illgau

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