Aktuelles

  • Volkstümliche Klänge an der Musikschul-„Stubetä“

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    Am Freitagabend, 20. Februar, fand im Restaurant Selgis in Ried-Muotathal die alljährliche Stubätä der Musikschule Muotathal-Illgau statt. Es wurde eifrig musiziert und teils auch gesungen. Die 18 mitwirkenden Kinder zeigten den zirka 50 Zuhörerinnen und Zuhörern, was sie bisher gelernt haben. Begleitet und unterstützt wurden sie von den Musiklehrpersonen Jolanda Schmidig, Erich Bürgler, Markus Betschart und Mirjam Betschart (auf Bild links). Zum Dank für ihren Auftritt erhielten alle herzlichen Applaus, und die Wirtin schenkte ihnen ein Getränk und einen Snack.

    Text und Foto: Guido Bürgler

  • Musik prägt das Leben des Illgauer Kulturpreisträgers Sepp Heinzer

    Der 63-Jährige erhielt den Kulturpreis der Gemeinde Illgau

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    von Guido Bürgler

    „Die Ländlermusik und die Blasmusik haben für mich einen sehr hohen Stellenwert, das Filmen und Zaubern sind weitere Hobbys, die mir viel bedeuten“, sagt Sepp Heinzer. Der 63-jährige Illgauer Handorgelspieler und Dirigent ist eine sehr engagierte, stets bescheidene Persönlichkeit. Vielen Leuten ist er unter seinem Übernamen „Grepf“ bekannt.

    Seine Aktivitäten im volkskulturellen Bereich sind breit gefächert. Was der Dachdecker und vierfache Vater in seiner Freizeit anpackt, setzt er mit viel Herzblut und Ausdauer in die Tat um. Nun erhielt er am Güdelmontag für seinen unermüdlichen Einsatz den Kulturpreis der Gemeinde Illgau.


    Auftritt schon mit neun Jahren an der Sennenkilbi

    Blenden wir zurück. Schon als Knabe unternahm Sepp seine ersten musikalischen Versuche auf einer Piccolo-Handorgel. 1972 – im Alter von erst neun Jahren – hatte er mit Christian Rickenbacher seinen ersten öffentlichen Auftritt an der Illgauer Sennenkilbi. 1979 gründeten die beiden Jungtalente offiziell das Handorgelduo Rickenbacher-Heinzer. Mittlerweile ist die Formation landesweit bekannt und hat zehn Tonträger veröffentlicht. Die kugelrunde, präzise und virtuose Musik im Illgauer Stil kommt bei der Zuhörerschaft sehr gut an. Das Repertoire der Formation umfasst mehrere Hundert Tänze, darunter 29 Eigenkompositionen von Sepp Heinzer. Neben zahlreichen Auftritten sorgt das Duo seit 47 Jahren an Pfingsten – am Volksliederabend im „Sigristenhaus“ in Illgau – für die musikalische Begleitung. Dies, ohne eine Gage zu verlangen.


    Kampf gegen den Mitgliederschwund

    Sepp Heinzer war während 20 Jahren (1979 bis 1999) auch in der Tanz- und Unterhaltungsmusik aktiv und hat den Namen Illgau mit der Partyband Jucundos weitherum bekannt gemacht. Die Band war sehr beliebt. Oft wurde zu alten und aktuellen Hits bis in die frühen Morgenstunden das Tanzbein geschwungen.

    Neben der Ländlermusik spielt auch die Blasmusik eine zentrale Rolle im Leben des neuen Kulturpreisträgers. Mit 15 Jahren trat er als Hornbläser der Feldmusik Illgau bei. Im Jahr 2011 übernahm er zum Teil die musikalische Leitung, um seinen Vater Josef Heinzer zu entlasten. Derzeit läuft ein herausforderndes Projekt – vor allem für ihn als Dirigenten. Sepp erklärt: „Die Anzahl der Aktivmitglieder der Feldmusik Illgau und des Musikvereins Muotathal ist in den letzten Jahren zurückgegangen. Nun bestreiten wir gemeinsam das Jahr 2026. Bei den gemeinsamen Proben und Auftritten in Muotathal und Illgau sind wir nun 30 bis 35 Musikantinnen und Musikanten“, freut sich Sepp Heinzer.


    Ideengeber für «Taktvoll Illgau»

    Doch was motiviert den Dirigenten und Handorgelspieler stets aufs Neue? Für ihn ist jeder Musikauftritt eine schöne Abwechslung zum Berufsalltag, und auch das Musikhören bedeutet ihm sehr viel. „Bevor ich ein neues Projekt starte, weiss ich innerlich schon recht genau, wie die Musik am Ende tönen soll. Sie muss von Herzen kommen – sei es Blasmusik oder Ländlermusik“, verrät Sepp Heinzer. Mit diesem Ziel vor Augen ist er an der Arbeit und lässt nicht locker, bis er zufrieden ist.

    In den Jahren 2022 und 2023 wurde im Bergdorf zehnmal der Unterhaltungsabend „Taktvoll Illgau“ zur Erhaltung des „Sigristenhauses“ aufgeführt. Die Idee dafür stammte von Sepp Heinzer. Mit unermüdlichem Einsatz setzte er das Projekt um. Rund 60 Musikantinnen und Musikanten sowie zahlreiche Helferinnen und Helfer wirkten mit.


    Ideen für weitere Projekte sind vorhanden

    Am Unterhaltungsabend kamen alle musikalischen und künstlerischen Aktivitäten von Sepp Heinzer voll zum Tragen. Namentlich waren dies „moderne“ Musik, Blasmusik, Ländlermusik und das Zaubern (Magic Grepf). In der Laudatio der Kultur- und Sportkommission der Gemeinde Illgau hiess es denn auch: „Das Programm entstand unter deiner Leitung. Das Fest war ganz grosse Klasse und ein riesiger Erfolg. Dass alle Vorstellungen ausgebucht waren, spricht für sich.“

    „Ich möchte meiner Frau Vreni herzlich danken“, sagt Sepp Heinzer. „Sie hat mir immer den Rücken freigehalten und mich bei verschiedenen Arbeiten voll und ganz unterstützt. Beim Projekt ‚Taktvoll Illgau‘ half die ganze Familie mit.“ Auch in Zukunft möchte er weitere musikalische Projekte umsetzen. „Einige Ideen sind vorhanden“, sagt der Preisträger. „Mein inneres Feuer für gute Musik brennt weiter. Der Kulturpreis ist für mich eine ehrenvolle Anerkennung und schöne Wertschätzung.“

  • Am Güdelmontag ist Sennenkilbi

    In Illgau wird am Güdelmontag Sennenkilbi gefeiert. Nebst einem kleinen Umzug gibts lustige „Stückli“ und ein volkstümliches Unterhaltungsprogramm.

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    (gb) / Guido Bürgler

    Am Güdelmontag, 16. Februar, findet in Illgau die traditionelle Sennenkilbi statt. Bereits am Vortag, dem „Buuräsunntig“, wird die Vorfreude schon deutlich spürbar sein. So wird der 9-Uhr-Gottesdienst vom Jodlerklub Illgau gesanglich mitgestaltet. Um 10.00 Uhr findet beim Schulhaus die Kinderbescherung durch die Sennengesellschaft statt. 126 Kinder erhalten eine Wurst mit Mutschli und weitere feine Sachen.

    Urchige «Kost» am Nachmittag

    Am Güdelmontag sorgt die Katzenmusik Illgau für die Tagwache. Das weitere Programm ist wie folgt: 8.30 Uhr: Sennengottesdienst. Für die musikalische Mitgestaltung sorgt das Handorgelduo Rickenbacher-Heinzer. Um 9.45 Uhr gibts einen kleinen Umzug durchs Dorf, um 10.00 Uhr folgen ein paar Sennenkilbistückli auf dem Schulhausplatz. Um 11 Uhr ist Türöffnung für das Sennenmahl in der MZH Ilge, alle Interessierten können teilnehmen. Um 12.15 Uhr ist das Sennenmahl, und um 13.45 Uhr beginnt das volkstümliches Unterhaltungsprogrammes in der «Ilge». Es gibt auch humoristische Einlagen. 16.25 Uhr: Sennentanz mit dem Handorgelduo Rickenbacher-Heinzer. Ab 20 Uhr Tanz mit dem Ländlertrio Bürgler-Laimbacher. 22 Uhr: Auftritt der Katzenmusik Illgau. Sie wird für fasnächtliche Hochstimmung sorgen.

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    Die Sennenkilbi-Stückli finden wegen Bauarbeiten heuer nicht auf dem Kirchplatz statt (Bild), sondern auf dem Schulhausplatz von Illgau. Archivbild: Guido Bürgler

  • Stellenausschreibung Jugendraumleiter / Jugendraumleiterin

  • 16 Mannschaften am 20. Hallenfussball-Turnier

    In Illgau wurde am 1. Februar der 20. Ilge-Cup ausgetragen. Die Sieger heissen „Blitz-Boys“ (Kat. Schüler) und „Miär hoffid dr Römer chund au“ (Kat. Plausch).

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    Guido Bürgler

    Der Ilge-Cup ist ein wichtiger und beliebter Anlass auf dem Jahresprogramm des KTV Illgau. Am Sonntag, 1. Februar, war es wieder soweit. Fünf Schüler- und elf Plauschmannschaften nahmen teil. Mit grossem Einsatz wurde neun Stunden lang nonstop Hallenfussball gespielt. An den 36 Matches erzielten die 103 Teilnehmenden total 237 Tore. In der Festwirtschaft auf der Bühne verfolgten viele Besucherinnen und Besucher das spannende Turnier. Bei den Plauschmannschaften siegte das Team „Miär hoffid dr Römer chund au“. Die Jungs verwiesen die “Bödäli Gang” auf den Ehrenplatz. Im dritten Rang klassierte sich das Team “Dr Esel z vorus”. In der Schüler-Kategorie gewannen die Titelverteidiger – die “Blitz-Boys“ – vor dem „FC Illgau“ und dem Team „Smile”. Aber nicht nur die Sieger – sondern alle Mitwirkenden – durften dank grosszügiger Sponsoren einen schönen Naturalpreis nach Hause nehmen. Nach dem Absenden meinte OKP Nick Bürgler: „Wir durften ein äusserst faires und spannendes Turnier mit grossem Einsatz aller Teams erleben. Die tolle Stimmung in der Halle, die zahlreichen Zuschauer sowie der enorme Einsatz der vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer machten den Anlass zu einem vollen Erfolg. Besonders erfreulich ist, dass das Turnier reibungslos und ohne Verletzungen verlief.”

    Rangliste

    Kategorie Schüler:
    1. Blitz-Boys. 2. FC Illgau. 3. Smile. 4. FC Katzen. 5. Gangster Gang.

    Kategorie Plausch:
    1. Miär hoffid dr Römer chund au. 2. Bödäli Gang. 3. Dr Esel z vorus. 4. Rostfrei United. 5. Sport-Club-Onkes. 6. Team Schnauz. 7. Mauros Nasäwasser. 8. Chlepf Götter. 9. Hahn im Goal. 10. Nid i üsäs Huus. 11. The no names.

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    Die Kategoriensieger des 20. Ilge-Cups: Vorne das Team „Blitz-Boys“ (Schüler) und hinten „Miär hoffid dr Römer chund au“ (Plausch). Bild: Guido Bürgler

  • Zahlreiche Fans genossen Ländlersunntig-Musik

    Am 25. Januar fand der 16. Muotathaler Ländlersunntig statt. In den Restaurants Selgis, Alpenrösli und Post gings urchig zu und her.

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    von Guido Bürgler

    Das Hauptziel des Vereins Giigäbank ist die Förderung der Volkskultur in den Gemeinden Muotathal und Illgau. Der wichtigste Anlass des Jahresprogrammes ist die Organisation des Muotathaler Ländlersunntigs. Am letzten Sonntag war es wieder soweit: In den vollbesetzten Lokalen Selgis, Alpenrösli und Post genossen zahlreiche Ländlerfans schöne, gepflegte Ländlermusik. Insgesamt wirkten sechs Formationen mit. Pro Lokal traten zwischen 11.30 Uhr und 17.30 Uhr vier Formationen auf. Jede Formation unterhielt das Publikum je anderthalb Stunden lang mit viel Leidenschaft und grossem musikalischem Können. Die Palette der gespielten Komponisten war sehr breit und reichte von Alois Betschart (Pitschä Wysel), Franz Schmidig (Lunni) über Res Gwerder und Toni Bürgler bis zu Walter Grob. Besonders speziell war die «Bienenheimmusig» mit Alois Betschart an der Mundharmonika, Res Ulrich (Handorgel), Lukas Nauer (Schwyzerörgeli) und Franz Lagler (Kontrabass). Für beste Unterhaltung sorgten zudem das Handorgelduo Angela & Cécile mit Florin Schmidig am Bass, das Ländlertrio Blatter-Roth oder das Ländlertrio Täktig aus dem Bernbiet. Ebenfalls einen Hörgenuss boten das Akkordeonduo Baumann-Odermatt und das Schwyzerörgeliduo Andreas und Seebi Schibig (Sohn und Vater) mit dem «Giigäbank»-Präsident Toni Bürgler am Kontrabass. Die zahlreichen Ländlerfans spendeten viel Applaus. Sie liessen sich aber nicht nur musikalisch, sondern auch kulinarisch verwöhnen. Der nächste Ländlersunntig findet am 31. Januar 2027 statt.

    Bildlegende
    Auch das Schwyzerörgeldiuo Andreas und Seebi Schibig mit Toni Bürgler am Kontrabass erfreute das Publikum. Toni Bürgler (Ibach) ist der neue «Giigäbank»-Präsident und ein Sohn des bekannten Komponisten Toni Bürgler (Nühus-Toni, Illgau/Ibach). Bild: Guido Bürgler

Veranstaltungen

  • 1. Januar – 31. Dezember 2026

    Gemeinde-Agenda 2026

  • 21. – 25. Februar 2026

    KTV Skilager

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    Organisiert durch den KTV Illgau

  • 25. Februar 2026

    Pro Senectute Mittagstisch

  • 27. Februar 2026

    Gemeinschaftsmesse, anschliessend Kaffee & Gipfeli im Pfarreisäli

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    Organisiert durch die Frauengemeinschaft Illgau

  • 5. März 2026

    Kirche/Pfarreisäli

    GD mit Krankensalbung, anschliessend Kaffee & Kuchen im Pfarreisäli

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    Organisiert durch den Pfarreirat Illgau

  • 7. März 2026

    GV Trachten

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